Lacon: ... alles um die Rose
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  Rosenpflege

Rosen zählen zu den 'Starkzehrern' unter den Pflanzen
und zu den Feinschmeckern. Ausserdem haben sie eine
Lebenszeit von Jahren oder Jahrzehnten, je nach Sorte
und Standort. Wenn wir uns diese Eigenarten der Rose
bewußt machen, ist klar, dass wir ihnen eine reichhaltige,
abwechslungsreiche Düngung geben müssen,
damit sie gut gedeihen.
Die Struktur des Bodens hat einen direkten Einfluß
auf die Entwicklung der Rose:
Ist der Boden zu sandig, werden Nährstoffe so schnell
herausgeschwemmt, dass die Rosenwurzeln keine Zeit
zur Nahrungsaufnahme haben.
Ist er zu lehmig, hindert er die feinen Saugwurzeln daran,
sich auszubreiten, vergleichbar mit einem zu kleinen Topf.
Hier hilft nur, den Boden durch Bodenverbesserer oder
Kompost aufzuwerten, um öden fetter, verdichtete Lehmböden lockerer zu machen.
Eine Bodenabdeckung mit Pinienrinde (ohne Baumhaut) oder Kakaoschalen ist wichtig, damit Feuchtigkeit länger gehalten und Unkraut und Pilzsporen
unterdrückt werden. Ausserdem siedeln sich gerne Regenwürmer an, die
den Boden zusätzlich verbessern. Normaler Rindenmulch kann nicht empfohlen werden, da dieser Baumhaut enthält, welche auf der Erde mit der Kompostierung anfängt und dem Boden zunächst Nährstoffe entzieht. Ausserdem beeinflußt er den ph-Wert des Bodens ungünstig.
Zur Vorbeugung gegen Schädlingsbefall und Pilzkrankheiten können wir heutzutage auf den Einsatz von Gift und Chemie verzichten. Zwar müssen diese Produkte in regelmäßigen Intervallen eingesetzt werden, dafür werden wir aber belohnt durch eine Vielzahl an Nutzinsekten, eine Rückkehr schon beinahe als verschwunden geglaubter Gartenbewohner wie Eidechsen und Igeln und einen giftfreien Garten, den wir und unsere Haustiere völlig unbeschwert genießen können.
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